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RICARDO

VON

BRASCH

Musiker Tänzer Artisten Bildhauer Maler und Schauspieler in der Porträtfotografie von Ricardo von Brasch

 

Ricardo v. Brasch bringt sein Erfolgsprojekt KÜNSTLER TREFFEN IN BERLIN in erweiterter Form und in Doppelfunktion als Porträtfotograf und kreativer Ausstellungsmacher in einen festlichen Rahmen.

Jungen, außergewöhnlich begabten Künstlern soll die Gelegenheit gegeben werden, in der Öffentlichkeit in Verbindung mit etablierten Vertretern der Kulturszene der Hauptstadt wahrgenommen zu werden.

In einer modernen Eventlocation hinter historischer Fassade sollen im kommenden Jahr Kreative aus ganz unterschiedlichen Richtungen für eine gleichzeitige Wahrnehmung einer interdisziplinären Anordnung von Kunst sorgen: Fotografie, Malerei, Skulptur, Schauspiel, Tanz, Artistik, Mode, Musik. Gleichzeitig ein multikultureller Querschnitt und ein Längsschnitt in die europäische Kulturgeschichte. Dieses Zusammenkommen so unterschiedlicher Aspekte, diese besondere Form der Synästhesie, diese Faszination des Kunstortes Berlin ist die Inspiration für dieses Projekt.

 

Das Konzept von

KÜNSTLER TREFFEN II

beruht auf zwei Säulen:

 

Säule 1 bilden die jungen Künstler.

Säule 2 bilden die etablierten Kulturspitzen.

 

Beide Gruppen haben unterschiedliche Aufgaben

 

Ein Procedere pflegen:

Zu Säule 1: Auch diesmal wird jeder Künstler fotografisch porträtiert. Den Künstler kostet dies nichts und er bekommt zudem alle Nutzungsrechte an den Fotos uneingeschränkt zur Verfügung gestellt. Kostümbildner und Visagisten aus Mode, Film, TV sorgen gemeinsam mit Ricardo v. Brasch für die richtige Szene für die Fotos (1,50 x 2,00 Meter große Bilder).

Von den Kreativen wird eine Performance bei der Vernissage erwartet.

Zu Säule 2: Die etablierten Kulturspitzen erhalten ihre Bilder gratis. Sie haben keine weiteren Verpflichtungen außerhalb ihrer persönlichen Ansprache von fünfzehn Minuten bei dem Ausstellungs-Event, die wahlweise durch eine Video-Grußbotschaft ersetzt werden kann.

Ein kleiner Rückblick:

Beim Künstlertreffen vor zehn Jahren porträtierte Ricardo v. Brasch zweihundert Maler in Berlin und überließ ihnen auch kostenfrei die Rechte an diesen Profifotos. In jenen Jahren ungewöhnlich, versammelte v. Brasch Künstler aus Ost und West zudem in einem Fotoband. Damals wirkte noch eine rigide Trennung zwischen abstrakter Westkunst und figurativer Ostkunst. Manche Westkünstler widerriefen sogar ihre Teilnahme. Ricardo v. Brasch gelang es aber, mit seiner Vision zu überzeugen, dass sowohl die Zukunft der Berliner Kunst als auch ihre Gegenwart eine internationale Mischung war und sein würde.

Diese bahnbrechende Ausstellung mit anschließender, klassischer Verlagsveröffentlichung fand damals in Clärchens Ballhaus statt. Viele der Porträtierten sind heute Lehrkräfte an der renommierten Universität der Künste Berlin. Einige wurden durch die Ausstellung in der Auguststraße in Berlin-Mitte entdeckt (Ricardo von Brasch, KÜNSTLER TREFFEN IN BERLIN, Prestel Verlag, München 2008).

 

 

Ein neues Thema setzen:

In Berlin gibt es einen weit gefassten, energetischen Kunstgeist, der fasziniert, auf die ganze Stadt abfärbt und auch junge Kreative aus aller Welt magnetisch anzieht. Wo sonst als in dieser Stadt könnte die Suche nach dem Mozart und dem Dürer von heute schöner fortgesetzt werden? Vielleicht helfen auch die aufgeklärt-freigeistigen, barock-lebensfrohen, aber auch kritisch-modernen Geister des Ortes ein wenig dabei, die Besten der Kunstszene wieder für die freie Kunst zu begeistern?!

 

 

Eine Bühne für außergewöhnliche Talente schaffen:

Immer steht zu befürchten, dass die mathematisch, musisch, visuell, kurz: die künstlerisch außergewöhnlich Begabten in die IT Branche abwandern, oder in Banken

und Industriekonzernen neue Produkte entwickeln und der künstlerischen Basisproduktion keinen Raum mehr geben, und zwar allein, um ihre Existenz nicht zu

gefährden. Viele verdienen ihr Geld, indem sie sich nur noch mathematisch engagieren, ihre musischen und visuellen Begabungen kommen dann nicht mehr zum Zug.

Außergewöhnliche, überdurchschnittliche Talente und auch Hochbegabte werden aber in ihrer ganzen weitreichenden Kreativität gebraucht, und zwar nicht nur für die

Kunst, sondern für die gesellschaftliche Entwicklung. Bei den wenigen Begabten, die soziale Abwertung als Künstler in Kauf nehmen, soll dieses Projekt auch eine

Möglichkeit bieten, Förderung einzuleiten.

Anders als im üblichen Kunstbetrieb wird es bei dieser Veranstaltung keine Auflagen geben, sondern jeder Künstler entscheidet selbst, welches zum Beispiel von ihm

komponierte Musikstück zur Aufführung kommt. Es wird dann im Wechsel mit den etablierten Kulturspitzen in fünfzehn minütigen Performances auf zwei Bühnen

vorgestellt.

Kulturträger dieser Stadt, weltbekannte Musiker, Stiftungsgründer, Sammlerehepaare, Architekten und Bauherren, Netzwerker und begeisterte Freunde künstlerischen

Schaffens sind diejenigen, die hier für Aufmerksamkeit für die außergewöhnlichen Talente sorgen möchten. Diese etablierten Kulturspitzen, die in Berlin Impulse

setzten, sollen in ihren fünfzehn Minuten darüber sprechen, welche Passion sie erfüllte, mit den Widrigkeiten des Künstlerlebens umzugehen.

 

 

Einen Seelenarzt als Seelenfotografen erleben:

Die Bilder drücken die Beziehung zwischen dem Fotografiertem und dem Fotografen aus.

Nur die seelische Resonanz kann dazu führen, dass ein gutes Porträt entsteht. Diesen Effekt bezeichnet Ricardo v. Brasch als „Transpersonalen Realismus“. Den Flow zwischen dem Künstler und seinem Werk ins Licht zu setzen ist das Ziel seiner fotografischen Arbeit. Es geht v. Brasch darum, die seelische Landschaft eines Menschen über seine Persona, über seine Fassade hinaus in ihrer einzigartigen Individualität nicht nur zu lesen und zu erfassen, sondern visuell für den Betrachter erfahrbar zu machen.

 

 

Eine Ausstellung gestalten:

Was sehen Sie? Herrliche, lichtdurchflutete Räume mit großen Bildern: Die Künstlerporträts. In den Räumen verteilt: Skulpturen der Bildhauer. Zwei Bühnen mit Musik und Unterhaltung.

Bei der Vernissage wird es die seltene Gelegenheit für die Gäste geben, die jungen sowie die etablierten Künstler nicht nur auf der Bühne zu bewundern, sondern sie auch persönlich kennen zu lernen, spannende Gespräche zu führen und gemeinsam die neue Kunst zu feiern!

 

 

Ein Fotopapier als Basis einer kreativen Familientradition:

Nach über dreißigjähriger Tätigkeit als Nervenarzt und Psychoanalytiker begann Ricardo v. Brasch ein neues Leben als Porträtfotograf. Er wurde 1946 nahe Osnabrück in Deutschland geboren, an dem Ort, wo seine Vorfahren seit 1895 Fotobasispapier produzierten. Noch heute ist die Firma Schoeller weltweit tätig im Bereich der Spezialpapiere. Seine Mutter Maina von Brasch-Schoeller war eine bekannte und mit vielen Preisen ausgezeichnete Landschaftsfotografin. Sie war eine Schülerin von Liselotte Strelow, bei der auch ihr Sohn in jungen Jahren als Praktikant arbeitete.

Ricardo v. Brasch erlernte zunächst Bildhauerei und studierte danach Medizin und Indologie an der Universität Würzburg sowie im indischen Benares.

Gemeinsam mit seiner Frau Nicoline gründete er im Schwarzwald eine eigene Akutklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, in der er lange als Chefarzt wirkte.

In Freiburg und Berlin unterzog er sich einer professionellen Ausbildung in Porträtfotografie.

www.ricardo-von-brasch.de

 

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